Dramatische Folgen durch das Elbehochwasser 2002

Am 12.08.02, gegen 13.00 Uhr, erfolgte die erste Hochwasserwarnung für die Elbe im Bereich Wittenberge. Zahlreiche Pegel der Elbe wiesen enorme Anstiege der Wasserstände auf. Deutschland wird von einer schrecklichen Umweltkatastrophe heimgesucht und erleidet drastische Folgen.

Der Grund des plötzlichen Niederschlags war die Wetterlage namens  “Vb-Wetterlage”, wobei erwärmte Luftströme aus dem Raum des Mittelmeeres östlich um die Alpen nach Norden führten und auf kühlere Luft im Westen stoßen. Dies führte zu dieser fatalen Regensituation, die erhebliche Folgen zum Opfer brachte.

Schnelles Handeln
Das frühzeitige koordinierte Herangehen und veranlassen direkter helfender Maßnahmen konnte im Gesamtbild ein eskalieren der Situation verhindern. Es wurden beispielsweise Sprengungen einiger Deich Abschnitte durchgeführt, die das Überfluten weiterer Gebiete verhindern konnten. Da außerdem die Havel und die Elbe nicht zur selben Zeit Hochwasser führten, wurde dadurch das System der Zwischenlagerung des überschüssigen Wassers gewählt. Der Plan ging auf und brachte den Erfolg der Verschonung weiterer Gebiete mit sich.

Folgen der Elbehochwassers
Der Wasserstand brachte es in einem Zeitraum von etwa 72 Stunden auf 2,5 Meter.
Durch die bereits aufgenommene Wassermenge konnte der Boden weiter läufig solch gewaltige Wassermengen bald nicht mehr speichern. Doch nicht nur die Elbe allein verursachte die schreckliche Situation in den Städten, sondern auch die Weißlitz, deren Flusslauf im 19. Jahrhundert geändert wurde und mit dem Hochwasser wieder in ihr altes Flussbett wich und die dort bestehende Altstadt befiel. Zahlreiche Brücken wurden zerstört,und Straßen gespült, Gärten und Wohnhäuser wurden überflutet und stark beschädigt, Die Wasserleitungen so wie die Versorgung von Strom und Telefon waren derzeit gestört oder sogar gesperrt. Zusätzlich wurden die umliegenden Dörfer evakuiert. Neben einem Ausmaß an Sachschäden trug die Katastrophe auch einige wenige Todesopfer mit sich. Nachfolgend sind aufgrund der Sprengungen verschiedener Deich Abschnitte Kosten im Gesamtumfang für Bau und Planungsleistungen von etwa 29 Millionen Euro entstanden. Die Kosten der Sachschäden in der Bevölkerung sowie der Stadtgebiete erreichen ein weit aus größeres Ausmaß.

 

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